International Panel of Parliamentarians for Freedom of Religion or Belief

Ohne Religionsfreiheit keine Freiheit

Internationale Parlamentarierkonferenz in New York eröffnet

Von LARS HÄNSEL, KONSTANTIN SCHÖNFELDER

Gruppenbild mit dem Leiter des KAS-Büros in Washington, D.C. Lars Hänsel (r.)

Gruppenbild mit dem Leiter des KAS-Büros in Washington, D.C. Lars Hänsel (r.)

Mit diesen Worten eröffnete der CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvorsitzende Volker Kauder eine dreitägige Konferenz zum Thema Religionsfreiheit in New York. Zum ersten Mal sind aus diesem Anlass – insbesondere auf Volker Kauders Initiative – rund 100 Parlamentarier aus knapp 50 Nationen und von fünf Kontinenten zusammengekommen. Sie diskutieren über Religionsfreiheit mit Experten aus Regierungen, der UNO, Weltreligionen und Nichtregierungsorganisationen. Die internationale Konferenz findet in New York statt, um dem Anliegen bei der UNO – nahe des Hauptquartiers –Nachdruck zu verleihen.

Dr. Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der KAS, nutzte die Gelegenheit, um in einem Grußwort ein der KAS wichtiges Anliegen auszudrücken: „Von Anfang an waren die USA ein Garant für Religionsfreiheit, zunächst christlichen Bekenntnisses, heute muslimischer und anderer Bekenntnisse. Auch Menschen jüdischen Bekenntnisses fanden Anerkennung”, sagte der ehemalige Präsident des europäischen Parlaments auf einem Empfang zu Beginn der Konferenz. „Die religiösen Gemeinschaften waren auch immer bemüht, sich in die Gesellschaft zu integrieren. Dies ist eine wichtige Aufgabe auch für die Gegenwart und Zukunft, um zu verhindern, dass fundamentalistische Bewegungen zu einer Spaltung der Gesellschaft führen. Respekt und Toleranz sind eine wichtige Voraussetzung für das friedliche Zusammenleben der religiösen Gemeinschaften. Der Kern von allem ist die Würde eines jeden Menschen.” Dafür setze sich die KAS weltweit ein, so Pöttering. Die Konrad Adenauer Stiftung ist zudem mit dem stellvertretenden Generalsekretär der KAS, Dr. Gerhard Wahlers, auf der Konferenz vertreten.

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